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Sutcliffe

Wäre Sutcliffe ein Film, dann würde man diesen bestimmt unter dem Genre „Arthaus-Filme“ einordnen, wobei immer wieder Sequenzen eines Blockbusters durchschimmern. Sutcliffes Musik schafft Stimmungen, erzeugt Bilder in den Köpfen der Zuhörer und vergisst jedoch niemals zu unterhalten.

Sphärische Klangwelten wechseln mit 60ties Gitarren, souligen Bässen und rhythmischen Sequenzen, Soundsamples garnieren den Klangkosmos.

Mal führt eine Akkordeon-Melodie, mal eine Lapsteel-Gitarre die Band durch ihr Universum. Der Kopf des Zuhörers ist mit seinen Illusionen beschäftigt, sein Auge mit den Live-Visuals und der Körper verlangt nach Bewegung.

Sutcliffes Musik ist eigenständig, so abseits des Mainstreams und dabei doch so einnehmend.

Auch mit Ihrer 5 Veröffentlichung „Marie-Byrd-Land“ (Frühjahr 2023, Sleepjack Records) bespielen Sutcliffe das Feld zwischen Americana und Avantgarde und erzeugen den Soundtrack für ein Kopfkino bei dem Quentin Tarantino zusammen mit Kaurusmäki und Jim Jarmusch nach einer durchlebten Nacht Regie geführt haben könnten.